Nachdenkliches zur Weihnachtszeit

Hast Du Dir schon einmal Gedanken gemacht, was es mit unseren Weihnachtsbräuchen eigentlich so auf sich hat?

Gefeiert wird die Geburt von Jesus Christus, dabei hatte er vermutlich nicht im Jahr 0 Geburtstag, sonder eher 7 bis 4 vor Christus, zumal es das Jahr 0 gemäß der Historiker gar nicht gibt. Das alleine ist schon ein unterhaltsamer Fakt und auch ist es sehr unwahrscheinlich, dass Jesus nicht am 24. Dezember das Licht der Welt erblickte. Vielmehr nutzten die frühen Christen das heidnische Sonnwendfest für ihren eigenen Feiertag.  

Und wieso stellen wir uns alle einen Tannenbaum in die Wohnung, den wir liebevoll schmücken? Tannenbäume waren in Bethlehem in dieser Form eher rar und tatsächlich wurde auch hier ein heidnischer Brauch übernommen. Immergrüne Pflanzen, wie die Tanne, waren ein Symbol für Fruchtbarkeit und Lebenskraft und so machte es Sinn, diese Eigenschaften im kalten und dunklen Winter symbolisch in sein Heim zu holen. Zudem sollten die grünen Zweige das Haus vor Geistern und Dämonen schützen. 

Eine weitere interessante Begebenheit: Im Islam wird Jesus zwar nicht als Sohn Gottes betrachten, sondern „nur“ als Gesandter, aber es gibt auch im Koran eine Geburtsgeschichte über ihn und hier heißt es, dass Jesus unter einer Palme geboren wurde. Das ist ja schon mal ziemlich nah dran an unserem Tannenbaum.

Im Judentum dagegen wird das Lichterfest Chanukka gefeiert und auch wenn Jesus hier keine Rolle spielt, fällt doch auch hier die zeitliche Parallele auf. Auch das Anzünden der acht Kerzen an acht aufeinanderfolgenden Tagen erinnert an unseren Adventskranz. 

Du siehst, in allen Unterschieden steckt auch irgendwo eine Gemeinsamkeit.
Worauf ich hinausmöchte: Ganz egal, aus welchen Gründen wir Weihnachtsbräuche haben und die Festtage begehen, es ist eine Zeit, zu der im Laufe der Geschichte unterschiedliche Kulturen etwas beigetragen haben und das sollten wir in unseren Herzen verankern.

Weihnachten ist das Fest der Liebe. Und Liebe kennt keine Unterschiede, hat keine Grenzen, sie ist universell. Halte nicht Ausschau nach dem, was Dich von den anderen trennt, sondern lege Deinen Fokus auf die Aspekte, die Dich mit den anderen vereinen. Die Liebe ist nichts, was sich im Außen manifestiert, sie ist in uns und ganz besonders in Deinem Herzen.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen eine erholsame Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr 2020!

Alles Gute und frohe Weihnachten
Dein Frank

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